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Archiv - Dauerausstellung:  Raum 5 


Titulaturen

Der Abschnitt „Kurtze tittel odder Cantzelei Buechlein wie mann eynem jden / hohen und nidern standts / geburt / oder ampts halben / schreiben sol.“ beinhaltet sogenannte Titulaturen oder Anreden.

Diese kennzeichneten Beruf, Stand, Rang und Würde ihres Trägers und entsprachen der ständischen Gliederung der Gesellschaft.

In den Kanzleien gab es genaue Vorschriften für die jeweilige Anredeformel.

Beispiele:

Anrede für den Papst:
„ALler heyligster und seligst in Gott / vatter unnd herr N. der heil. Roemischen Kirchen / und gmeyner Christenheyt oeberster bischoff odder fürst / Aller gnedigster herr“

Anrede für eine Priorin (Vorsteherin eines Klosters):
„Würdige / andechtige oder geistliche fraw“

Anrede für den römischen Kaiser:
„Dem allerdurchleuchtigsten / großmechtigsten / fürsten und herren / N. Roemischen keyser / zu allen zeitten merer deß Reichs meinem allergnedigsten herren“

Anrede für den Stadtschreiber oder einen Amtsträger einer trefflichen Stadt:
„Dem achtbarn und weisen (so er ein doctor) hochgelerten (ein magister) wolgelerten N.“
Haimliche und verborgne Cancellei

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Titulaturen

 

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