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Kindheit und Jugend  
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Archiv - Sonderausstellung: Schule in der DDR der 1970er Jahre


Jugendweihe

Fast alle Jugendlichen beteiligen sich an der Jugendweihe, die
am Ende des 8. Schuljahres in einer Feierstunde abgehalten und anschließend in der Familie gefeiert wird.

Sie geloben, für den Sozialismus zu arbeiten und zu kämpfen und die Freundschaft mit der Sowjetunion zu vertiefen. Zur Erinnerung erhalten sie eine Urkunde und ein Buch. Bis 1975 ist dies der Almanach „Weltall, Erde, Mensch“, danach „Der Sozialismus - Deine Welt“.

Vorbereitet wird die Jugendweihe in zehn „Jugendstunden“, in
denen die politisch-ideologische Erziehung der Vierzehnjährigen
im Vordergrund steht. Besucht werden Gedenkstätten, Betriebe, Kultureinrichtungen, engagierte Sozialisten werden zu Gesprächen eingeladen.

Beim Familienfest gibt es Glückwünsche und Geschenke von Verwandten, Freunden und Bekannten.

 Wie die Konfirmation und die katholische Firmung symbolisiert die Jugendweihe die Aufnahme in die Welt der Erwachsenen.

Die gezeigten Fotos und Dokumente betreffen die amtlichen Vorgaben, die Jugendstunden zur Vorbereitung Jugendweihe und die Feierstunde selbst.

 
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 Für den Inhalt der Webseiten zeichnet die Leiterin, Frau Dr. Martina Weinland, verantwortlich.